Archiv für Juni 2010

Cloud-basierte Backup-Lösungen

Der Begriff „Cloud Computing“ macht in der IT-Welt so richtig Furore seit 2009. Wachstumsraten von 22 Prozent werden dem „Cloud Computing“-Markt von Forrester (IT Marktforschungsinstitut) prognostiziert.

Dann wollen wir mal den Begriff „Cloud Computing“, allgemein, und „Cloud-basierte Backup-Lösungen“, im Besonderen, hinterfragen und durchleuchten.


Was bedeutet überhaupt „Cloud-basiert“, „Cloud Computing“, SaaS, IaaS oder PaaS?

Grundsätzlich bedeutet der IT-Begriff „Cloud“ (engl.) versteckt oder verborgen. „Cloud Computing“ bedeutet also verborgene oder versteckte Informationstechnologie.
IT-Infrastruktur, IT-Software oder IT-Eigenentwicklungen werden als IT Services über das Internet angeboten von verschiedenen Dienste Anbietern. IT-Abkürzungen SaaS (Software as a Service), IaaS (Infrastructure as a Service) und PaaS (Platform as a Service) stehen für die drei Bereiche, die im Cloud Computing unterschieden werden. Dabei handelt es sich um die Überordnung, für die es dann spezialisierte Anbieter von Services gibt. Viele ITK-Anbieter, große Softwarehersteller und Internetprovider haben sich diesem Thema bereits gewidmet und versuchen nun diesen Markt zu etablieren. Die Anbieter des „Cloud Computing“ werben mit mehr Flexibilität, erhöhte Skalierbarkeit und Kosteneffizienz für Unternehmen die Cloud Computing nutzen.

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Geclusterte Speichersysteme: Vorteile bei Hardware und Softwarekosten

Speichercluster von NetApp

Speichercluster von NetApp

Ein Cluster ist, übersetzt, eine Gruppe, oder ein Haufen. Ein geclustertes Speichersystem ist folglich eine Ansammlung von Speicher, der zu einem System zusammgengefasst wurde. Das birgt den Vorteil, dass der gesamte Speicher über eine Schnittstelle ansprechbar ist und nicht mehr jeder Speicher einzeln angesprochen werden muss. Die notwendigen administrativen Arbeiten sinken.

Verwendung finden Cluster in den Serverräumen der einzelnen Betriebe und den Serverfarmen, bei denen man sich dann die notwendigen Speicher und CPU Mengen mieten kann. Für alles ab Servergröße ist ein Cluster interessant, weil sich dadurch die administrative Arbeit verringern lässt. Insgesamt werden die Systeme einfacher zu warten, besser skalierbar und dadurch effizienter und günstiger.


Welche Probleme müssen behandelt werden?

Wenn man ein große Menge Storage verbindet, treten dabei die gleichen Herausforderungen auf, wie bei jeder beliebigen Serveranwendung mit mehreren Servern. Die Einzelteile benötigen untereinander eine schnelle Vernetzung. Zusätzlich muss alles über einen wohldefinierten Zugang ansprechbar sein. Ein sehr wichtiger Punkt ist dabei die Datenkonsistenz. In den rießigen Zentren müssen mehrere, gleichzeitige Zugriffe auf ein und dieselbe Datei gehandhabt werden.

Zum Beispiel tritt häufig der Fall auf, dass zwei Benutzer die gleiche Datei aufrufen, etwas ändern und sie dann speichern. Benutzer Zwei erfährt jedoch nichts von der Änderung die Benutzer Eins gemacht hat und überschreibt die Information ungesehen. Dieser Fall führt zu inkonsistenten Daten und muss behandelt werden. Dafür gibt es inzwischen spezialisierte Standardbetriebssysteme.

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